Archivo de la etiqueta: isla

Contra la nostalgia

Para los recordadores, contra su nostalgia de “eternos retornógrafos”…

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Carpentier, Alejo. “El amor a la ciudad de La Habana sin terminar” (Fragmento). En: Crónicas del regreso (1940-1941). La Habana: Letras Cubanas, 2002.

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Cecilia IX

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Cecilias…

Ceci, hoy cuando te recoja de la Kita, vamos al trabajo de papá para llamar a Oma y cantarle por su cumple todos juntos, ¿está bien?

–¡Y le vamos a hacer una torta, ¿okey?!

–Hmm, bueno hija, Oma está en Cuba. Le hacemos la torta cuando venga, ¿sí?

***

–(Después de cantarle, bailarle y aplaudirle a Oma por teléfono) ¿Vamos a comer torta con Oma…?

–Ay, Ceci, ojalá. Mira, tú y mamá se comen un pedacito de cake y piensan en mí, ¿está bien? (Oma aún desde el otro lado de la línea)

–Sí, Ceci, vamos al Café de Frank y pedimos un café, una lechita y un dulce, y brindamos por el cumple de Oma, ¿quieres?

–Sí, pero Oma viene también con nosotros…

***

–(En en Café) Ceci termínate tu leche y vamos a pasear, dale, vamos a dar una vuelta caminando, ¿te parece…?

–¿A dónde?

–¿A dónde tú quieres ir?

–¡A Cuba!

 

“Tom is a boy and Mary is a girl” or… whatever

De mi muro de Facebook, 31 de marzo de 2016

(So, Mr. President Obama, you please open the door… o me tiro por la window)

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Convengamos, queridos, al menos, en lo siguiente: Advertidos estamos de que Barack Hussein Obama es el presidente de Estados Unidos de América, EE. UU., USA, EUA, “el yuma” o como queramos llamarle, y como tal representa determinados intereses; ingenuo sería pensar otra cosa, de él y del presidente que sea…

Pero “el tipo” (lo que protocolarme sería el Sr. Presidente) nunca mandó a nadie a olvidar la historia. Escuché el discurso (y antes la conferencia de prensa) en el streaming en inglés de la Casa Blanca (a pesar de que tenía como diez minutos de retraso, who knows why), porque oirlo con traductora me parecía insoportable. Sigue leyendo

Kuba, (m)eine erfundene Insel*

* Este texto (sin traducción al español) fue originalmente escrito en alemán para la revista suiza Frauen Forum (edición de septiembre de 2015). / Dieser Text wurde für die schweizerische Zeitschrift Frauen Forum (September 2015) verfasst. 

„Havanna ist eine Erfindung“, behauptet die kubanische Sängerin Gema Corredera in einem in Madrid gedrehten Dokumentarfilm und ich nicke zustimmend. Wie jeder, der aus Havanna kommt, meint sie damit natürlich Kuba, eine Insel, die immer wieder innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen leidenschaftlich neu erfunden wird.

„Es ist die schönste Insel, die Menschenaugen jemals erblickten“, stellte der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus fest, als er sie in kastilischen Diensten 1492 für Europa „entdeckte“. „Das wahre Kuba ist weit mehr als Pauschalurlaub am weißen Sandstrand“, bekräftigt eine moderne Nachfolgerin, die schweizerische Globetrotterin Jennifer Holzer, Jahrhunderte später. „Kuba ist eine Mischung aus beeindruckender Geschichte und atemberaubenden Landschaften, spritzigen Cocktails und rassigen Zigarren, heißen Rhythmen kombiniert mit feurigen Tänzen und vor allem einem: Leidenschaft“, fügt sie hinzu und ich muss grinsen.

„Die Wärme macht eben doch ganz schön träge“, schrieb meine ostdeutsche Mutter in ihrem zweiten Brief an meine Großeltern, nachdem wir 1981 ausgewandert  und zu meinem kubanischen Vater an seinen Wohnort, einer Kleinstadt außerhalb von Havanna, gezogen waren. „Die Wohnungseinrichtung ist sehr spartanisch“, fügt sie hinzu, während ich − gerade einmal ein Jahr alt − ihr immerzu am Rockzipfel hing. Ich bin nicht in Kuba geboren, aber dort aufgewachsen und vor allem erwachsen geworden. Ich bin nicht dort geblieben und meine Tochter ist auch nicht dort geboren. Trotzdem bleibt es für mich die Insel, wo ich der Mensch geworden bin, welcher ich heute bin: unter anderem eine Frau, die von einer Insel herkommt.

Die Abgrenzung des Lebensraums durch Meeresgrenzen, die unvermeidbare, köstliche und gleichzeitig schreckliche Übereinstimmung der rechtlichen mit den natürlichen Grenzen, bedingt die Möglichkeiten und die Art der interkulturellen Kontakte, die wirtschaftlichen Überlebensalternativen, die kulturelle und politische Entwicklung des Landes, wo ich aufgewachsen und erwachsen geworden bin. „Für die meisten Kubaner, die noch nie einen Fuß außer Landes setzten, stellt Kuba einfach die ganze Welt dar, das Universum, die Sonne und die Sterne“, fasste es einmal mein Journalismusprofessor an der Universität Havanna zusammen. Er wies auf die Bedeutung unserer Existenz als Inselbewohner hin, auf „jenen verflixten Umstand, überall von Wasser umgeben zu sein“, wie es der kubanische Dichter und Dramaturg Virgilio Piñera 1943 erklärte.

Über einen solchen Umstand, der ein gewisses Gefühl der Isolierung und gleichzeitig den Eindruck eines besonderen Andersseins begünstigt, können bestimmt viele andere Inselbewohner dieser Welt berichten. Als Kubanerin habe ich allerdings ständig das Gefühl, nicht von irgendeiner Insel sondern von einer irgendwie geografisch und von der Bevölkerungszahl her sehr unbedeutenden und doch weltbekannten, „besonderen“ Insel herzukommen. Immer wieder bekomme ich zu spüren, dass ich Teil der Geschichte einer Insel bin, die innerhalb wie außerhalb ihrer Grenzen sehr stark polarisiert − übertrieben verschönt von den einen, von den anderen fassungslos unverstanden, verbittert oder enttäuscht verurteilt. Jeder, oft auch die, die sie noch gar nicht kennen, erfindet sich selbst seine Insel:

Ry Cooders und Wim Wenders Insel des Buena Vista Social Club Orchesters. Die Insel der Revolution  von 1959 − als „Hoffnung Lateinamerikas und der Dritten Welt“ oder als „eine über mehr als 50 Jahre erhaltene politische Diktatur“. Die „letzte Festung des Kommunismus“. Die Insel der „unerhörten sozialen Errungenschaften im Gesundheits- und Bildungswesen“. Die der „totalen Krise an Lebensmitteln und anderen Grunderzeugnissen“. Eine „sich den USA widersetzende“ oder „von den USA sanktionierte“ Insel, die gerade eine Annäherung mit dem Erzfeind erlebt. Die Insel „der Castro-Brüder“ oder „der Miami-Exilkubaner“.

Die Insel wo die Frauen 63 Prozent der Hochschulstudenten darstellen, wo sich die Zahl der Fachfrauen und Technikerinnen in den letzten drei Jahrzehnten versechsfacht und die der weiblichen Führungskräfte versiebenfacht hat, wo das Parlament zu 49 Prozent aus Frauen besteht und auch unter den für illegal erklärten Dissidentenorganisationen immer mehr Frauen vertreten sind. Und gleichzeitig die Insel, wo − wie in vielen anderen Ländern der Welt und Lateinamerikas − die Frauen noch „um Rechte kämpfen, mit denen die Männer geboren wurden, und die Männer um Rechte, die ihnen die dominierende Machokultur vorenthält“.

Die „atheistische Insel“, in der einmal Gläubige sozial stigmatisiert wurden und nicht nur die pastorale Arbeit an ihren christlichen Kultstätten starken Restriktionen unterworfen war, sondern auch die spontane Religiosität ihrer Bevölkerung − mit ihren uneinheitlichen und von organisierten Zeremonien eher unabhängigen Praktiken. Oder die „säkulare“, für Ausländer oft „folkloristische“ Insel, auf welcher heute katholische wie evangelische Kirchen und Zeremonien, Religionen afrikanischer Herkunft wie die „Santería”, Glaubensrichtungen ethnischer Minderheiten wie die der Juden, Spiritismus „kardecianischen“ Ursprungs sowie orientalische religiös-philosophische Praktiken aufeinander treffen und Grenzen verwischen.

Mit all diesen Inseln und mit vielen mehr fühle ich mich tagtäglich konfrontiert. Durch die ständige Berichterstattung der nationalen und internationalen Medien. Durch Bekannte und Unbekannte, vor allem Taxifahrer, die erfahren, dass ich aus Kuba komme und mich immer wieder fragen, ob kubanische Zigarren wirklich so gut schmecken, ob ich einen echten „Santero“ kenne, ob ich Havanna Club oder Bacardí-Rum trinke, wie es Fidel Castro geht, wie sein Bruder Raúl gerade regiert, wie schwer das Leben in Kuba ist und was nach den Castros auf die Insel zukommt.

All diese Fragen versuche ich fleißig, zusammenfassend und dennoch komplex, zu beantworten. Ich versuche, irgendwie zu erklären, dass die Insel aus einem Berg an trotzigen, widersprüchlichen Menschen- und Familienschicksalen besteht, dass die Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunftsszenarien für jeden dieser etwa elf Millionen Menschen und ihre Familien anders aussehen.

So ist zum Beispiel mein eigenes Schicksal von der Tatsache geprägt, hauptsächlich und doch nicht nur von dieser Insel herzukommen, in der ich mir die spanische Sprache als Muttersprache aneignete und die deutsche Sprache meiner Mutter nur sehr spät als Fremdsprache lernte. Dadurch, dass ich aber in sehr engem Kontakt mit einer anderen und nicht nur mit der auf der Insel herrschenden Kultur aufgewachsen und erwachsen geworden bin, lernte ich auch schnell meine verschiedenen, teilweise gegensätzlichen Identitäten zu schätzen, untereinander zu vermischen und auszuschöpfen. Oder es zumindest zu versuchen. So wurde ich zu einer schwarz-weißen, deutsch-kubanischen, lateinamerikanischen Frau. Migrantin dort, Ausländerin hier. Eine gut ausgebildete, jedoch besitzlose Frau, die gerne tanzt und lacht und genau weiß, dass alles, was sie besitzt oder kaufen kann (ein Fahrrad, ein paar Möbel, eine Reise, Essen, Klopapier) einfach vergänglicher Luxus ist und die sich jeden Tag über diese einfachen, angeblich so „selbstverständlichen“ Dinge freuen kann. Eine nicht-religiöse Frau, die aber Ostern und Weihnachten feiert. Eine spontane Frau, die aber manche Dinge sehr gerne gut im Voraus plant. Eine, die Klartext-Reden schätzt und sich trotzdem oft in eher blumige Reden verwickelt. Eine, die leidenschaftlich ihre Meinung und ihren Glauben verteidigt und doch akzeptiert, das es so viele andere Menschen gibt, die anders denken und anderer Überzeugung sind. Wenn ich diese, meine ganz persönliche Insel beschreibe, und anderen zu erklären versuche, was sie für mich bedeutet, wie ich sie jeden Tag neu erfinde, muss ich immer wieder an Dulce María Loynaz, eine andere kubanische Dichterin, denken, die 1953 die Insel für sich definierte: „Festland nannten unsere Vorfahren alles, was nicht Insel war. Also ist eine Insel das, was am wenigsten fest ist, am wenigsten Erde auf der Erde.“

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Geografía personal (III)

Después de llegar de improviso, en algún hospital cercano a una residencia estudiantil de la ex Leningrado, en la ex URSS. Después de estar solo de paso en la casa de los abuelos en Kleinbodungen, en la ex RDA. Después de mi primera guardería y del primer empleo de mi madre en Dessau (también en la ex RDA). Después de Kleinbodungen, otra vez, para la despedida. Después de aterrizar en Guanajay, en la “Habana Campo”, Cuba. Después del desalojo de Boyeros y del Coppelia a la vuelta de la esquina, en el Vedado, en el mismísimo centro de la Ciudad de La Habana. Llegar, por fin, a la primera casa propia. La única que tendría la familia antes del desmoronamiento. Y después. En el reparto Alberro, en el Cotorro, un barrio construido sobre lo que antes fuese un pantano. Afuera de las afueras. En el borde-margen-periferia de la Ciudad de la Habana capital. Oir el grito de los vecinos a coro al avistar el camión de mudanzas. –¡Aguaaaaaaa!

Reparto Alberro, Cotorro

Reparto Alberro, Cotorro

Ver a algunos bajando las escaleras para ayudar. Algunos. Llegar a un cajón de 45 apartamentos, frente a otro cajón de 45 apartamentos, detrás de otro cajón de… Sigue leyendo

“Yo soy un sobreviviente…”

Gracias, dice Alejandro Brugués, a quienes “han abierto una puerta para el cine independiente cubano, que nadie va a poder cerrar”.

A su lado, creo que reconocí por enésima vez ese llanto incrédulo de Alexis Díaz de Villegas, y el orgullo precipitado de Jazz Vilá, ese muchacho que se roba el micrófono al final, nerviosísimo, con la voz rajada, para enviar “un saludo muy grande para todos los cubanos, para todos los que hacen posible el cine también en Cuba, donde no hay de nada pero hacemos de todo”.

El cine fuera del cine. Otro Juan de los Muertos que asegura al público de los Premios Goya 2013: “Yo soy un sobreviviente: sobreviví al Mariel, sobreviví al Período Especial y a la cosa esta que vino después. Este es el paraíso, y nada lo va a cambiar (…) No se preocupen, yo voy a estar bien; a mí solo me hace falta que me den un filito”.

– “Juan de los Muertos, matamos a sus seres queridos… ¿En qué puedo servirle?”